Zwei Vorläufer
Im Ort gibt es den Turn- und Sportverein «Germania 1910» Friedrichslohra. Im selben Jahr gründet Lehrer Arno Bechstedt in Großwenden den Sportverein «Grün-Weiß».
Aufgezeichnet aus den Erinnerungen und Nachforschungen der Sportfreunde Willi Wandt, Wolf-Dieter Zetsche, Lutz Jödicke und Dittmar Appun.
Im Ort gibt es den Turn- und Sportverein «Germania 1910» Friedrichslohra. Im selben Jahr gründet Lehrer Arno Bechstedt in Großwenden den Sportverein «Grün-Weiß».
Am 23. August 1921 wird die Spielvereinigung 1921 Friedrichslohra gegründet, öffentlich auf dem Dorfanger. Erster Vorsitzender ist Paul Grabe. Gespielt und geturnt wird in Leichtathletik, Turnen und Fußball, später kommen Kunstradfahren und Boxen dazu.
Mit der Machtergreifung der Nazis werden die Sportvereine verboten. Von 1939 bis 1945 ruht in Friedrichslohra jeder organisierte Sport.
August Sinzel, Gustav Peter und Ernst Knaup holen den Fußball zurück. Die Mannschaft spielt als «SG Amt Lohra» in der 1. Kreisklasse, der Platz liegt weit draußen an der Kreuzung Richtung Mühlhausen.
Aus den Orten wird Großlohra, aus der Mannschaft die BSG «Traktor» Großlohra. Dazu kommen Tischtennis, Handball der Mädchen, Bogenschießen und Frauengymnastik. Der Sportplatz in heutiger Größe entsteht mit Muskelkraft, die Erdmassen werden von Hand bewegt.
Mit einem großen Sportfest feiert der Verein 55 Jahre Gründung und 30 Jahre Nachkriegssport.
Nach der Saison 1989/90 bricht der Sport zusammen. Am 9. Dezember 1990 gründen «Alte Sporthasen» den SV 1921 Großlohra e.V. neu, mit neuer Satzung, neuem Wappen und den Farben Rot und Blau. Das erste Training ist am 16. Mai 1991.
Im vierten Anlauf gelingt 1994/95 der Aufstieg in die 1. Kreisklasse, gleich danach der Sprung in die Kreisliga. Dort hält sich die Mannschaft drei Jahre.
Der Platz wird von Grund auf saniert, mit Drainage, neuem Rasen und neuen Toren. Vom 20. bis 22. Juni 2003 wird er beim Sportfest eingeweiht.
Nach zwei Jahren ohne Männermannschaft steht im Frühjahr 2012 ein komplett neues Team. Auf Anhieb gelingt der Staffelsieg und der Aufstieg in die 1. Kreisklasse.
Die Herren spielen in der 1. Kreisklasse Nordthüringen und stehen nach zehn Spielen auf Platz zwei.